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Die Führer

Ursprünglich war das gesamte Anwesen im Besitzt der Freiherrn von Fürer. Nach dem Tod des Karl Gustav Gottlieb von Fürer verkaufte die Erbengemeinschaft die Scherau im Januar 1840 an das Ehepaar Heinrich und Margaretha Abraham. Zur Kaufmasse zählten das Herrenhaus, ein zweites Wohnhaus mit Stallung, das vermutlich als Voithaus gedient hatte, eine Scheune, ein Kastengebäude, der Schweinestall und ein Backofen. Der Käufer erneuerte, wie die inschriftlichen Datierungen belegen, um 1846 Ökonomiegebäude und führte das ehemalige Zeidelmuttergut mit seinen angestammten Wald- und Fischrechten als Bauernhof weiter.

Die erste Übergabe erfolgte im Jahr 1849 an den Sohn Heinrich und die Schwiegertochter Margaretha Meier, die ihn fast ein halbes Jahrhundert lang bewirtschafteten. Erst Im Juli 1898 wurde das Gut unter den zwei Söhnen aufgeteilt.

Das Wohnhaus (Voithaus ) mit Stallungen, Backofen, Brunnen, die Sandsteinscheune samt land-, forst- und fischwirtschaftlicher Fläche wurden an den Sohn Georg Abraham übergeben. Dieser Teil ist heute der Betrieb „Scherauer Hof“

Andreas Abraham bekam das ehemalige Herrenhaus mit der anderen Hofhälfte

Georg und Margaretha Abraham übergaben den Hof an ihren Sohn Michael (Landwirt). 1964 wurde in 4. Generation an den Sohn Peter Abraham (Landwirt) übergeben und ist heute in fünfter Generation im Besitz der mittleren von drei Töchtern, Helga Bock (Metzgermeisterin und Hauswirtschafterin)